Bauraum für Low-Tech Ideen

Zwischenraum Festival

Fahrradmixer

In diesem Jahr 2013 fand das Zwischenraum Festival auf dem RAW Gelände in Berlin, Friedrichshain statt. Low-Tech war auch mit einem Stand vertreten, an dem Tetra-Pak Portmonnaies gebastelt und Cocktails mit unserem berühmten Fahrradmixer gemixt werden konnten. Außerdem konnte philosophiert und gelernt werden. Tetra-Pak-Bastel-Ecke Vorgestellt wurden auch die EMAS-Pumpe, Einfälle statt Abfälle Hefte, das Solarduschen-Prinzip und Mikrovergaser-Bauanleitungs- und Selbstverständnis- und Definitions-Poster an den Demo-Units ausgestellt. Es hat uns viel Spaß gemacht, wir haben ganz viele interessierte Menschen kennen gelernt, und bedanken uns herzlich beim Orga-Team des Zwischenraum Festivals. Beim nächsten Mal sind wir gerne wieder mit dabei.

Lausitzer Klima- und Energiecamp

Beim Klima- und Energiecamp im Juli 2013 hat Bauraum für Low-Tech Ideen wieder einen praktischen Workshop zum Bau von Mikrovergaser angeboten.

Die gebauten Mikrovergaser haben alle auf Anhieb total gut funktioniert, sodass in der Abschlussrunde mehrere Tassen mit Kaffee und Brennessel Tee kreisten und Nudeln mit Pesto gegessen werden konnten. Es wurden auch neue Varianten ausprobiert, z.B. mit Topfstützen aus Speichen oder zusätzlichen Dosen.

Vielen Dank für die rege Teilnahme, das hat uns sehr viel Spaß gemacht!

Abschlussveranstaltung "Klimaschutz in Schule & Kiez" in Berlin, Moabit

Am 3. Juni fand die Abschlussveranstaltung des Projektes „Klimaschutz und Klimaanpassung in Schule & Kiez“ statt, organisiert vom Unabhängigen Institut für Umweltfragen. Mehr Infos hier.

Bauraum für Low-Tech Ideen war mit dem Fahrradmixer, leckeren Zutaten und Rezepten dort. Die Jugendlichen waren begeistert am Werk selbst kreative, alkoholfreie Cocktails zu kreieren, den Mixer mit Fahrradantrieb auszuprobieren und alle Anwesenden mit Getränken zu versorgen.

Hedonistischer Weltkongress in Kuhlmühle

Sogar auf dem hedonistischen Weltkongress - einem kleinen Festival mit größerem Workshopangebot - Ende Mai in Kuhlmühle gab's einen Workshop von Bauraum für Low-Tech Ideen. Passend zum Party-Protest-Action-Motto wurden Demo-Units aufgebaut, behängt und auch ein paar neue gebaut. Demo-Units? Bambusstöcke die mit dünnen Drähten und Fahrradspeichen zu stabilen, schnell auf- und abbaubaren Gerüsten werden. Die kann mensch z.B. als Gerüst für Transpis auf Demos oder als dreiseitige Infotafel verwenden kann. Je nach Modulgröße sind sie eineinhalb bis mehrere Meter groß. Auch zum spielen toll, irgendwie und zum anschauen und gut finden. Elegantes, leichtes und praktisches Design das unbedingt noch mehr genutzt werden will! Foto folgt.

Energie- und Klimacamp in der Lausitz

Im August 2012 hat Bauraum für Low-tech Ideen beim Energie- und Klimacamp in Cottbus mitgemischt. An vielen interessanten Workshops haben wir teilgenommen und uns mit interessanten Initiativen vernetzen können.

Auf unserem interaktiver Workshop „Was ist eigentlich Low-tech?“ haben viele motivierte und kritische Teilnehmenden unser derzeit aktuelle Low-tech Definition hinterfragt. In der überarbeiteten aktuellen Version sind viele der Ideen und Kritikpunkte miteingeflossen.

Gut angekommen ist auch unser praktischer Bauworkshop auf dem wir aus Konservendosen uns Fahrradspeichen mit Hilfe von einfachsten Werkzeugen Mikrovergaser gebaut haben.

Im Sommer 2013 werden wir auch wieder mit einem Workshop dabei sein, mehr Infos zum Klimacamp findet ihr hier

Exkursion zu Demotech nach Maastricht (NL)

Anfang Oktober 2011 haben wir eine Exkursion nach Maastricht zu einer etablierten offenen Low-Tech Werkstatt gemacht. Denn außer Bauen und Erfinden ist Erfahrungsaustausch und Zusammenarbeit bei angepasster Technik essentiell. Demotech besteht schon seit über drei Jahrzehnten und es sind schon einige bemerkenswerte Designs, wie beispielsweise die Seilpumpe (englisch: rope pump), (weiter)entwickelt worden. In einer besetzten Fabrik befinden sich aufregende Werkstatträume in der viele fertige Low-Tech-Produkte aber auch Unvollendetes und ein Haufen recyceltes Baumaterial aufzufinden ist. Nach dem Konzept „More Joy per Person“ wird hier Technik entwickelt, die auf der ganzen Welt verfügbar und erschwinglich ist. Dann geht Demotech an Orte der Welt, wo diese Technik gerade benötigt wird.

Das Geheimnis eines Low-Tech-Designs ist dabei, dass jede_r das technische Prinzip gleich verstehen kann und die Baumaterialien nahezu überall auftreibbar sind. So verbreiten sich technische Konzepte, sobald sie sich etabliert haben, von alleine.

Auf demotech.org findet man alles zum Demotech-Konzept und Anleitungen zu Demotech Designs.